Forschungsprojekt "Gesundheits- und ertragsorientierte Unternehmensführung"

Im Verlauf der letzten Jahre beobachteten wir einen Anstieg von Angststörungen, Depressionen,  Burn-out-Syndromen bei den Leistungsträgern unserer Gesellschaft.


Wenn die Prognosen der WHO bezüglich der oben erwähnten Erkrankungen zutreffen, werden in Zukunft kaum bewältigbare Kosten auf die medizinischen Versorgungssysteme und damit auf die Krankenkassen zukommen.

 

Viele Unternehmen versuchen darauf zu reagieren, in dem sie "etwas gesundes unternehmen“. Nach meinen Beobachtungen konnten aber bisher die häufig praktizierten Strategien zur Förderung der Gesundheit von Mitarbeitern durch das Organisieren von Lauftreffs und „Low-fat-Kochkursen“ oder das Aufstellen von Obstkörben nur selten zu einer bedeutsamen Verbesserung der Mitarbeitergesundheit führen.

 

Auffallend war aber, dass sich gesunde und motivierte Leistungsträger von ihren gesundheitlich belasteten und demotivierten Kollegen deutlich darin unterschieden, wie sie ihre sozialen Arbeitsumwelten und die Unternehmenskultur in ihrem Betrieb beschrieben.

 

Das veranlasste mich genauer hinzuschauen und das Forschungsprojekt "Gesundheits- und ertragsorientierte Unternehmensführung" zu initiieren.